Wie sicher ist mein Geld bei der Bank?

Hallo, hier ist wieder Wolfgang. Euer MR. MONEYPENNY. Mit den Themen rund um Versicherungen, Baufinanzierung und Geldanlage. Heute mit dem Thema: “Wie sicher ist unser Geld bei den Banken?” Um diese Frage zu klären muss man sich erstmal überlegen von welchen Vermögenswerte sprechen wir eigentlich? Aktien, Investmentfonds oder Anleihen gehören nicht in das Vermögen der Bank sondern werden von denen treuhänderisch gehalten.

Sollte also eine Bank Pleite gehen muss man einfach den Insolvenzverwalter bitten diese Anteile auf ein neues Depot zu übertragen. Problematisch wird das Ganze erst, wenn wir der Bank das Geld direkt geben. In Form von Girokonten, Tagesgeldern, Festgeldern oder Sparbriefen. Im Endeffekt immer Geldanlagen in dem man Zinsen von der Bank zurück bekommt. Sollte jetzt einmal die Bank Pleite gehen, gehört das Geld in die Insolvenzmasse und man bekommt gegebenenfalls eine Insolvenzquote wieder ausbezahlt. Das heißt zum größten Teil wird das Geld weg sein.

Damit die Ersparnisse von euch nicht wirklich weg sind, gibt es die Einlagensicherung. Diese wurde europaweit im Jahr 2008 harmonisiert, so dass aktuell für jeden Kunden bei jedem Konto 100.000 Euro sicher sind. In Deutschland wird diese Aufgabe von der Entschädigungseinrichtung der Banken übernommen. Eine öffentlich-rechtliche Anstalt die dafür zuständig ist wenn eine deutsche Bank einmal Pleite geht entsprechend die Kunden zeitnah auszuzahlen. Die Einlagensicherung ist immer die entsprechende von dem Herkunftsland der Bank. Habt ihr also in Deutschland eine ausländische Bank muss auch die ausländische Einlagensicherung entsprechend die Kunden entschädigen. Damit dürften die meisten Ersparnisse von euch gesichert sein. Sollten es doch einmal mehr sein könnt ihr nachschauen, ob eure Bank zusätzlich noch im Bundesverband deutscher Banken organisiert ist, die dort eine Entschädigungs-Einrichtungen vorhalten die oberhalb der staatlich garantierten 100.000 Euro euer Vermögen absichern.

Aktuell sind das bei der Diba zum Beispiel circa eine Milliarde Euro pro Kunde pro Konto. Bei der Deutschen Bank schlappe 9,3 Milliarden Euro. Das sollte also für die Portokasse reichen, gegebenenfals einfach auf zwei Konten aufteilen. Ausländische Banken sind grundsätzlich immer nur in Einlagensicherungsfond des Herkunftslandes drin. Schaut also nach in welchem Land hat eure Banken eigentlich ihren Sitz. Im Jahr 2008 ist die isländische Bank Kaupthing Edge pleite gegangen und der isländische Staat hätte die circa dreißigtausend Anleger aus Deutschland entsprechend entschädigen müssen. Das isländische Parlament hat damals beschlossen die ausländischen Anleger nicht zu entschädigen, weil es den einheimischen Steuerzahlern nicht zu vermitteln gewesen wäre. Und wir sprechen hier nicht von irgendeinem Bananen-Staat sondern von einem Land der europäischen Union.

Deshalb mein Tipp als MR. MONEYPENNY: Schaut euch genau an welches Herkunftslands hat eure Bank. Und wenn ihr euch die verschiedenen Ratings anguckt mit dem besten Tagesgeldzinsen werdet ihr feststellen, dass da sehr häufig österreichische Banken vorne sind, die wiederum russische Mutter-Unternehmen haben. Daher empfehle ich euch: Lieber ein kleines bisschen weniger Zinsen und dafür ist das Geld sicher. Deshalb: Geht zu einer Bank, die im deutschen Einlagensicherungsfonds ist und die werden mit großer Wahrscheinlichkeit keine Probleme kriegen.

Wenn euch dieses Video gefallen hat freue ich mich über Daumen rauf bei Rückfragen gerne in der Kommentarfunktion und abonniert meinen Kanal. Bis zum nächsten mal, euer MR. MONEYPENNY .

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